Dein Herz rast, dein Atem stockt, alles in dir schreit: Gefahr. Aber da ist keine. Das ist eine Panikattacke, ein Fehlalarm. Und der lässt sich auflösen. Mit über 25 Jahren Erfahrung begleite ich Menschen in Düsseldorf und online mit meiner SAF-Methode™ dabei, diesen Alarm Schritt für Schritt zu beruhigen.

Mann steht im Dunkeln mit den Händen am Kopf, Ausdruck von innerem Druck und Panik

Wie zeigen sich Panikattacken?

Diese Reaktionen sind belastend, aber erklärbar: Mit dem richtigen Vorgehen kann sich der Kreislauf aus Angst vor den Symptomen, vor den Auslösern und dem, was dich immer wieder reintreibt, durchbrechen lassen.

Wie läuft das Coaching bei Panikattacken ab?

Panikattacken fühlen sich unkontrollierbar an. Im Coaching gehen wir sie strukturiert an, Schritt für Schritt, damit dein Nervensystem lernt, den Fehlalarm loszulassen.

Mein Ansatz: Die SAF-Methode™

SAF-Methode™ steht für die drei Schritte, an denen wir im Coaching ansetzen:

S: Symptome beruhigen

Damit dein Nervensystem aus dem Alarmmodus kommen kann.

Herzrasen, Schwindel, Zittern oder Atemnot fühlen sich bedrohlich an. Im ersten Schritt geht es darum, deinem Nervensystem beizubringen, wie es sich selbst regulieren kann, damit dein Körper wieder zur Ruhe kommt.

A: Auslöser entschärfen

Damit das, was Panik auslöst, seine Wirkung verliert.

Bestimmte Gedanken, Situationen oder innere Bewertungen lösen den Fehlalarm aus. In diesem Schritt werden sie sichtbar gemacht und so bearbeitet, dass sie nicht mehr automatisch Panik auslösen.

F: „Festhalter" auflösen

Damit nichts die Panik weiter festhält.

„Festhalter" sind die Gedanken, die mitten in der Panik aufflammen und sie befeuern: „Ich kippe gleich um.", „Ich verliere die Kontrolle.", „Das hört nie wieder auf." Solange diese Sätze in dir laufen, hat die Panik Nahrung. Lösen sie sich, verliert sie ihren Treibstoff.

Das Ergebnis

Wenn dein Körper zur Ruhe gekommen ist, die Auslöser entschärft sind und nichts die Panik weiter am Leben erhält, lässt der innere Alarm von selbst nach. Dein gesamtes System spürt: Der Fehlalarm hat sich beruhigt.

Dann entsteht wieder das, was sich während einer Panikattacke oft unmöglich anfühlt: Vertrauen in deinen eigenen Körper, Klarheit im Kopf, Ruhe im gesamten System.

Welche Methode setzt wo an?

In meiner Praxis mit der Erfahrung aus über 10.000 Coaching-Stunden erlebe ich immer und immer wieder, dass sich Panikattacken mit einem klaren Auslöser oft schon nach wenigen Sitzungen deutlich verändern.

Im ersten Gespräch klären wir, was bei dir im Vordergrund steht: in welchen Situationen die Panik kommt, welche körperlichen Reaktionen am stärksten sind, welche Auslöser am Werk sind und was alles deine Angst aufrecht erhält. Alles Weitere ergibt sich daraus.

MethodeSetzt an beiTypischer Einsatz
WingWaveAkute Stressreaktion im NervensystemSchnelle Entlastung bei körperlicher Panik
HypnoseFehlendes SicherheitsgefühlNeues Vertrauen in den eigenen Körper verankern
IFSInnere Anteile, die den Alarm auslösenVerstehen, was der Alarm beschützen will
NLPFesthalter-GedankenPanik-befeuernde Sätze erkennen und loslassen
The WorkÜberzeugungen hinter der AngstGlaubenssätze prüfen: Stimmt das wirklich?
TRTTief verankerte Muster aus der KindheitWenn Panik schon sehr lange besteht

Häufige Fragen zu Panikattacken

Wie erkenne ich eine Panikattacke?

Typisch sind plötzlich einsetzende intensive Angst, körperliche Alarmzeichen wie Herzrasen, Atemnot oder Schwindel und das Gefühl, die Situation nicht kontrollieren zu können. Die Symptome erreichen meist innerhalb weniger Minuten ihren Höhepunkt und klingen dann wieder ab.

Was ist im Akutfall der erste Schritt?

Hilfreich ist, die Panikreaktion als Alarmreaktion einzuordnen statt als unmittelbare Gefahr. Danach folgen kurze, klare Regulationsschritte, die du vorher geübt haben.

Kann ich Panikattacken vorbeugen?

Ja, durch frühes Erkennen deiner Muster, regelmäßige Übung und den Abbau von Vermeidung. Vorbeugung bedeutet nicht totale Kontrolle, sondern bessere Steuerbarkeit in belastenden Situationen.

Sind Panikattacken gefährlich?

Panikattacken fühlen sich sehr bedrohlich an, sind aber in der Regel nicht gefährlich. Wichtig ist dennoch eine medizinische Abklärung bei neuen oder unklaren Symptomen.

Wie viele Termine sind meist sinnvoll?

Bei Panikattacken mit einem klaren Auslöser reichen oft 2 bis 5 Sitzungen, um die Reaktion deutlich zu verändern. Wenn Panikattacken seit vielen Jahren oder Jahrzehnten bestehen und sich mit vielen Situationen verknüpft haben, braucht es mehr Zeit. Im Kennenlerngespräch bekommst du eine realistische Einschätzung.

Mein Anliegen ist vielleicht nicht ernst genug.

Es gibt keine zu kleinen Panikattacken. Manche dauern dreißig Sekunden, andere eine halbe Stunde. Das Maß ist nicht die Dauer oder die Intensität, sondern wie sehr sie dein Leben bestimmen. Und das weißt du selbst am besten.

Ich habe schon vieles versucht.

Das erlebe ich oft in meiner Praxis. Viele Ansätze konzentrieren sich darauf, die Symptome in den Griff zu bekommen, zum Beispiel durch Atemtechniken, Ablenkungsstrategien oder positive Affirmationen. Das kann aus meiner Sicht nicht funktionieren, denn sie wenden sich gegen die Symptome. Bei mir lernst du einen neuen Weg, um mit deinen Symptomen umzugehen. Darüber hinaus arbeiten wir an den Auslösern und an den sogenannten „Festhaltern", die die Panik in Gang setzen und aufrechterhalten.

Bereit für den nächsten Schritt?

Wenn du möchtest, planen wir gemeinsam die ersten konkreten Schritte, damit Panik deinen Alltag nicht weiter bestimmt.

Welche Themen hängen mit Panikattacken zusammen?